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Die Betreuungsgruppe

Führungstrupp

Schadensereignisse lassen sich aufgrund Ihrer Komplexität sehr selten nur einem Fachdienst zuordnen. Fast immer sind die Menschen individuell unterschiedlich von einem Unglücksfall betroffen. Nicht alle Betroffenen sind verletzt und werden daher auch nicht vom Rettungsdienst und Sanitätsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Das Deutsche Rote Kreuz kann auch die Betreuungsgruppe zeitnah in die Hilfeleistung bei allen Schadensereignissen einbeziehen.

 

Aufgaben:

 

 Die Betreuungsgruppe

  • leistet den Betroffenen überall dort Hilfe, wo sie sich aufgrund der Situation aus eigenem Vermögen nicht selbst helfen können

 

  • betreut und versorgt hilfebedürftige Menschen mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern

  • sorgt für Verpflegung und vorläufige, vorübergehende Unterbringung von Betroffenen

  • sichert die sozialen Belange der Betroffenen während der Betreuungslage
  • Die Betreuungsgruppe ist so ausgelegt, daß durch sie allein ca. 100 betreuungsbedürftige Personen versorgt und betreut werden können. Sind aufgrund des Schadensereignisses und der Situation an der Einsatzstelle überwiegend Betreuungsaufgaben zu erfüllen, werden diese von der gesamten Einsatzeinheit durchgeführt. Die gesamte Einsatzeinheit kann bis zu 500 Personen, je nach notwendiger Betreuungsintensität, unterbringen, verpflegen und sozial betreuen.

Foto: D. Mörchen / DRK

Betreuungseinsatz beim Schneechaos auf der Autobahn A45:

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

 

Beispiel Meinerzhagen: Im Februar 2010 wurden die Rotkreuzgemeinschaften aus Kierspe, Lüdenscheid und Meinerzhagen zum einem Betreuungseinsatz auf die BAB 45 gerufen. Auf einer Gesamtlänge von 40 Kilometern war der Verkehr auf der A45 bereits am Vortag zum Erliegen gekommen. Über mehrere Stunden verteilte das DRK wärmende Decken und heißen Tee an die bereits 12 Stunden im Stau stehenden Verkehrsteilnehmern.

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