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Die Sanitätsgruppe

Führungstrupp

Aufgrund der notfallmedizinischen Entwicklung des Rettungsdienstes haben sich die Aufgabenstellungen des Sanitätsdienstes in den vergangenen Jahren geändert. Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsleitstelle, je nach dem Ausmaß der Schadenslage - entsprechend den festgelegten Alarmierungs- und Einsatzvorgaben - alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel, ggf. Rettungsmittel benachbarter Rettungswachen, alarmieren und einsetzen. Es ist davon auszugehen, dass die primäre Versorgung von Verletzten durch rettungsdienstliches Personal begonnen wird.

Ein "Leitender Notarzt" (LNA) hat die medizinische Einsatzleitung und bestimmt mit dem "Organisatorischen Leiter" (OrgL) den Einsatz von Rettungsmitteln.

Damit kommt der Sanitätsgruppe eine wesentlich verstärkende und ergänzende Funktion zu.

 

 

Eine Besetzung besteht aus:

1 Arzt

1 Gruppenführer

3 Truppführer

5 Helfer

 

Für die Sanitätsgruppe stellt das Land Nordrhein-Westfalen einen Gerätewagen mit der Ausstattung für einen Behandlungsplatz und einen Krankenwagen. Den zweiten Krankenwagen stellen jeweils die DRK-Ortsvereine.

Aufgabe der Sanitätsgruppe

Die Sanitätsgruppe

  • führt dringend benötigtes Material wie Tragen, Decken, Infusionen, Sauerstoffgeräte, Verbandstoff usw. an die Einsatzstelle und unterstützt die Notärzte und das Rettungsdienstpersonal – soweit notwendig – bei der Versorgung der Verletzten
  • schafft – je nach Notwendigkeit – die erforderlichen Infrastrukturen an der Einsatzstelle durch Einrichten eines Verbandplatzes
  • sucht ggf. Verletzte und führt deren Erstversorgung durch
  • übernimmt erstversorgte Verletzte, z.B. von Verletztenablagen und bringt sie zum Verbandplatz
  • sorgt für die Registrierung und Dokumentation
  • versorgt und betreut Verletzte und Kranke bis zu deren Abtransport in die Klinik
  • versorgt die leicht verletzten Betroffenen und sorgt so für eine Entlastung des Rettungsdienstes, der Notärzte und der Krankenhäuser
  • nimmt unverletzte Betroffene in ihre Obhut und betreut diese ggf. bis zur Übergabe an die Betreuungsgruppe.
  • sorgt für die Registrierung und Dokumentation

Die Sanitätsgruppe kann zusammen mit dem Rettungsdienst (1 RTW / 2 KTW / 1 NEF) circa 20 Verletzte versorgen.

 

 

Foto: Essensausgabe. Ein Mann mit Schürze rührt in einem riesigen Topf.
Foto: C. Klimpel / DRK

Aquamagis-Einsatz der Sanitätsgruppe:

Eine Massenkarambolage auf der Autobahn, das Feuer in einer Klinik oder ein Schwächeanfall auf dem Rockkonzert - Menschen in Not können sich auf die Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes verlassen.

 

 

Beispiel Plettenberg: Im Sommer 2006 erkrankte eine 57-köpfige Jugendgruppe und ihre Betreuer während einer Jugendfreizeit an einer Lebensmittelvergiftung. Die Krankheit bracht während eines Schwimmbadbesuches aus.

Die Sanitätsgruppe des DRK unterstützte den Rettungsdienst um alle Erkrankten zu versorgen und in die umliegenden Krankenhäuser zu bringen.

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