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Tel: 02351 673 20 20
a.klimpel[at]drk-kv-allued[dot]de

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58511 Lüdenscheid

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Aufbaukurs vom Sanitäter zum Rettungshelfer

Foto: C. Klimpel / DRK

    In Nordrhein-Westfalen kann man den "kleinen" Rettungshelfer-Schein machen; den sogenannten "Rettungshelfer NRW" (RH-NRW). Geregelt ist dies durch die "Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungshelferinnen und Rettungshelfer" (RettAPO NRW) des Landes NRW vom 30. Juni 2012; und somit ist sowohl die Ausbildung als auch die Prüfung zum RH-NRW in NRW gesetzlich geregelt.

    Im Grunde ist diese Ausbildung vergleichbar mit der Sanitäter-Ausbildung  "SAN-C"-Lehrgang beim DRK aber schließt mit einer schriftlichen Prüfung und einer praktischen Prüfung vor dem Gesundheitsamt ab und verlangt Einsatzerfahrung im Rettungsdienst. Diese Ausbildung wird vor allem für Ehrenamtliche als Aufbaukurs nach einer Ausbildung zum Sanitäter angeboten. Die Ausbildung zum "Rettungshelfer NRW" gliedert sich wie folgt:

    • 80 Stunden Theorie
    • schriftliche und praktische Prüfung
    • 80 Stunden Rettungswachenpraktikum auf einer Lehrrettungswache mit

      • mindestens 5 Notfalleinsätzen (mit dem RTW und Notarzt)
      • mindestens 15 Krankentransportfahrten (mit dem KTW)

    Diese Ausbildung ist insofern ausreichend, als das im Bundesland NRW der Rettungshelfer (RH) nur als Fahrer des Krankentransportwagen (KTW) tätig werden darf; zur Betreuung des Patienten wird als Transportführer ein fachlich höher ausgebildeter Rettungssanitäter eingesetzt. Es werden allerdings auch Aufbaulehrgänge zum Rettungssanitäter angeboten bei denen man sich die vorherige "Rettungshelfer NRW"-Ausbildung anerkennen lassen kann.

Lernzielkatalog laut RettHelfAPO NRW

    • Ablauf einer Hilfeleistung - Rettungskette

      • Rettung und Krankentransport
      • Zusammenarbeit mit Dritten

    • Rechtsfragen im Rettungsdienst
    • Physiologie / Pathophysiologie des Bewusstseins
    • Anatomie / Physiologie / Pathophysiologie der Atmung
    • Anatomie / Physiologie / Pathophysiologie des Kreislaufs
    • Durchblutungsstörungen
    • Blutstillung / Wundversorgung
    • Schock
    • Hypoglykämischer Schock und hyperglykämisches Koma (als Beispiel einer Stoffwechselentgleisung)
    • Akuter Bauch / Bauchtrauma
    • Geburt
    • Polytrauma / Schädel-Hirn-Trauma
    • Verätzungen / Thermische Schäden / Stromunfälle
    • Vergiftungen
    • Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates
    • Arzneimittel
    • Hygiene und Infektionskrankheiten
    • Soziale Kompetenz

      • Umgang mit Patienten und Angehörigen
      • Kommunikation – hilfreiches Gesprächsverhalten

    • Einführung in das Rettungswachenpraktikum

Ein Rettungshelfer bzw. ein Rettungshelfer NRW muß insgesamt 30 Zeitstunden im Rahmen der jährlichen Pflichtfortbildung im Rettungsdienst absolvieren, damit er weiterhin im Rettungsdienst bzw. Krankentransport eingesetzt werden darf.

Lehrgangsort:

58511 Lüdenscheid

Hochstr. 30

DRK-Heim

.

58706 Menden

Auf der Kluse 1

DRK-Heim

Lehrgangsbeginn / -ende:

Der Aufbaukurs umfasst zwei Wochenende zuzügl. einem Prüfungstag an der Rettungsschule Olpe

 

jeweils Samstag: 9 - 18 Uhr

jeweils Sonntag: 9 - 18 Uhr

Die Zeiten am Prüfungstag an der Rettungsschule Olpe können abweichen und müssen erfragt werden.

 

Um das 80-stündige Praktikum an einer Rettungswache muss sich jeder Teilnehmer  selbstständig kümmern.

Teilnehmer:

Teilnehmer müssen zuvor erfolgreich an der Fachdienstausbildung Sanitätsdienst teilgenommen haben.

Vom Beginn der Ausbildung (San Modul 1) bis zum Lehrgangsabschluss (Rettungshelferprüfung) dürfen, inklusiv Rettungswachenpraktikum, maximal 12 Monate vergehen. Ausnahmen von dieser Regelung müssen beim zuständigen Gesundheitsamt erwirkt werden.

Info für die Teilnehmer:

Für die Ausbildung wird Einsatzbekleidung benötigt.

Verantwortliche Ausbilder:

Vera Engel

Lehrrettungsassistentin

Tel: -
info[at]drk-kv-allued[dot]de