Die Geschichte unserers KreisverbandesDie Geschichte unserers Kreisverbandes

Die Geschichte des DRK-Kreisverbandes Altena-Lüdenscheid e.V.

Der Beginn des Roten Kreuzes

Foto: Portrait von Henry Dunant - Gründer des Roten Kreuzes
Henry Dunant *08.05.1828-30.10.1910+ Geschaeftsmann und Philanthrop, Schweiz Begruender der Internationalen Rotkreuzbewegung Friedensnobelpreis 1901 - um 1864 Bild entstammt einer Serie. Weitere Abzuege siehe Inventarnummer.

Die Geschichte des Roten Kreuzes beginnt mit der Geburt seines Gründers Henry Dunant am 08. Mai 1828.

Bei der Schlacht von Solverino am 24. Juni 1859, wo er eher zufällig anwesend war, erfuhr er vom Leid und Elend der auf dem Schlachtfeld zurückgelassenen Verwundeten. Mit Hilfe der Dorfbewohner organisierte er zivile Hilfe. Durch dieses Schlüsselerlebnis motiviert, gründete er am 17. Februar 1863 in Genf das "Komitee der Fünf" - Vorläufer des heutigen "Internationalen Komitees vom Roten Kreuz".

1864: Unterzeichnung des Ersten Genfer Abkommens

Am 6. Februar 1864 wurde in Berlin der "Preußische Central-Verein zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger" ins Leben gerufen. Daraus entstand unter anderem der Vaterländische Frauenverein. Anlass zur Gründung dieses Vereins war offensichtlich der kurz bevorstehende deutsch-dänische Krieg. Als er ausbrach wurden auch Freiwillige zur Versorgung der Verletzten und Erkrankten auf den Schlachtfeldern eingesetzt. Die Helfer machten sich - erstmals - mit der Rotkreuz-Armbinde kenntlich. Am 22. August 1864 wurde das erste Genfer Abkommen von zwölf Landesvertretern unterzeichnet. Diese Konvention betraf die "Linderung des Loses der im Felddienst verwundeten Militärpersonen". 1867 fand dann die I. Internationale Rotkreuz-Konferenz in Paris statt.

Die Wurzeln

Die Wurzeln des heutigen DRK-Kreisverbandes gehen im Kreis Lüdenscheid bis auf das Jahr 1864 zurück. In den darauffolgenden Jahren wurden flächendeckend viele weitere Sanitätskolonnen und Vaterländische Frauenvereine in den Städten und Gemeinden des heutigen Märkischen Kreises gegründet. Im Kreis Altena wurden diese 1888 unter dem Dach des DRK-Kreisverbandes Altena zusammengefasst. Die Helfer und Helferinnen im Landkreis Iserlohn schlossen sich 1886 zum Kreisverband Iserlohn-Land zusammen. Im Laufe der Geschichte entstand dann der DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid, dem heute - mit Ausnahme der DRK-Gliederungen in Iserlohn - alle DRK-Ortsvereine im Märkischen Kreis angehören.

Die Vorgänger des heutigen DRK-Kreisverbandes Altena-Lüdenscheid e.V.

Der DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid e.V.

Verbandsstruktur

Der DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid e.V. ist seit dem 19. September 1994 unter der Nr. VR 1037 in das Vereinsregister Lüdenscheid eingetragen worden.

Er ist aus einer Fusion der ehemals eigenständigen Kreisverbände Altena (gegründet am 30.06.1888) und Lüdenscheid (gegründet 01.08.1864) entstanden. Ab 2005 traten auch Ortsvereine des ehemaligen Kreisverbandes Iserlohn-Land bei. Das Gebiet unseres Kreisverbandes entspricht seitdem den Grenzen des Märkischen Kreises, mit Ausnahme der Stadt Iserlohn.

Als Verband der freien Wohlfahrtspflege, Nationale Hilfsgesellschaft und mit dem Jugendrotkreuz als eigenständigem Jugendverband ist der Kreisverband Altena-Lüdenscheid e.V. mit allen seinen Gliederungen Teil der nationalen und internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Mitglieder

Mitglieder des Kreisverbandes sind 12 Ortsvereine und ein Stadtverband. In deren Rotkreuzgemeinschaften sind rund 600 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv. Das Jugendrotkreuz im Kreisverband hat ca. 100 Mitglieder.

Unsere Ortsvereine werden von etwa 10.000 Fördermitglieder regelmäßig unterstützt.

Auftrag

Wir verstehen uns in erster Linie als Dienstleister für unsere Ortsvereine sowie den Stadtverband und sind in allen Bereichen, die diese anbieten, tätig sowie bei Hilfseinsätzen des Roten Kreuzes innerhalb Deutschlands oder in zahlreichen Regionen der ganzen Welt. Unsere Arbeit orientiert sich an den international gültigen Grundsätzen des Roten Kreuzes sowie den Leitlinien.

Unser Hilfsangebot ist vielseitig und reicht von der Erste-Hilfe-Ausbildung für Führerscheinbewerber über Seniorenbetreuung bis hin zum Katastrophenschutz und der Unterstützung des kommunalen Rettungsdienstes.